Enttäuscht vom Schamanismus?
- SoulFreedom.ch

- 10. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Wenn kurz nach einer kraftvollen Behandlung oder einem magischen Ritual alles wieder weg ist.
Wenn aus Entzückung rasch Enttäuschung wird
Die schamanische Behandlung war toll und danach fühltest du dich wie ein neuer Mensch: Klar, zentriert, energiegeladen und mit gutem Zugang zu deiner Intuition. Aber das hielt nur einige Tage bis Wochen an und schon bald kämpftest du mit den gleichen Problemen wie vor der Behandlung.
Ein schamanisches Ritual hat dein Bewusstsein geöffnet: In deiner Vision warst du eins mit dem Universum und deiner Seele, in deiner ganzen Kraft. Aber wieder zurück im Alltag blieb nicht mehr davon übrig als ein schöner intensiver Traum.
Das eine oder andere Szenario erleben leider viele, welche Schamanismus erfahren möchten. Oft folgern sie, dass Schamanismus nichts für sie wäre, und suchen sich anderswo Hilfe oder die nächste bewusstseinserweiternde Erfahrung. Dabei liesse sich aus diesem Erlebnis sehr viel mehr herausholen.
Wie Schamanismus wirkt
Das Ziel schamanischer Rituale und Behandlungen ist die Rückverbindung der Person mit den natürlichen Energien um sie. Da diese zugleich in ihr wirken, führt sie dieser Weg auch zu ihrer Essenz. Beides zu erkennen, akzeptieren und harmonisch zu leben bringt Gesundheit und Erfüllung.
Durch energetische Reinigung und Verbindung mit guten Energien werden Blockaden und störende Fremdenergien entfernt, so können die Energien frei und harmonisch fliessen. Man fühlt sich klarer, zentrierter, achtsamer, energiegeladener, im Einklang mit seiner Essenz und somit «am Steuer seines Lebens». Mit dieser Voraussetzung kann sich auf allen Ebenen Gesundheit und Harmonie einstellen. Und was sich im physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Körper klärt, wirkt sich auch auf alle Lebensbereiche aus, seien es Beziehungen, Finanzen, neue Berufliche Möglichkeiten, etc. Schamanismus kann für die spirituelle Entwicklung genutzt werden, indem man das Bewusstsein für die eigene Innenwelt oder Spirits öffnet und lernt, mit ihnen aktiv und gewinnbringend zu arbeiten.
Wie sich Enttäuschungen vermeiden lassen

Schamanismus kann ins Lot bringen, was aus der Harmonie gefallen ist. Aber diesen Zustand aufrechtzuerhalten liegt an uns! Wenn wir nicht bereit sind, unsere Lebensumstände entsprechend zu verändern, werden wir schon bald wieder von den gleichen Energien aus dem Lot gezogen.
Und genau das ist es, woran die meisten scheitern, denn es setzt Wille, Disziplin und Durchhaltevermögen voraus. Viele denken – und das meistens unbewusst - dass mit der schamanischen Sitzung das Problem gelöst sei und realisieren nicht, dass sie uns das Tor öffnet, um anschliessend durch kontinuierliche Hingabe und Arbeit mit sich selbst langfristige Veränderungen zu erzielen.
Viele erzählen mit leuchtenden Augen von den grossartigen Visionen, die sie während Ritualen erhielten und scheitern dabei, deren Kraft und Weisheit im Alltag langfristig zu nutzen. Die durchs Ritual ausgelöste Energiewelle, neu gefundene Klar- und Verbundenheit sollte für eine intensive Innenschau genutzt werden, um herauszufinden, was genau einem diese Erfahrung zeigen wollte, wie man sie integrieren und langfristig davon profitieren kann.
Die richtige Einstellung
Schamanische Erfahrungen können wundervoll, eindrücklich, tief bewegend und lebensverändernd sein. Aber der schamanische Weg setzt kontinuierliche harte Arbeit an sich selbst voraus!
Geistige Helfer sind nicht da, um für unser Entertainment zu sorgen, damit wir anschliessend mit unseren Visionen prahlen, sondern sie bieten uns ihre Hilfe an: Ob wir diese annehmen oder nicht, ist unser freier Wille. Wenn wir uns dazu entscheiden, weiterhin die gleichen oder neue für unsere Entwicklung nicht förderliche Entscheidungen zu treffen, werden sie uns nicht davon abhalten und sich mit der Zeit wieder zurückziehen.
Wenn wir die Unterstützung aus der geistigen Welt aber darum bitten, uns dabei zu helfen, dass wir unseren Weg zur Heilung, spirituellen Entwicklung und dem Nutzen unserer Fähigkeiten zum höchsten Wohle finden, werden sie dies tun, solange wir den Kurs halten und für ihre Unterweisung offen sind. Dies zu tun ist nicht leicht, denn auf diesem Weg werden wir immer wieder mit unseren eigenen Schatten konfrontiert, und mindestens einmal komplett auseinandergenommen, um uns anschliessend selber neu zusammen zu setzen.
Wenn wir uns zum Schamanischen hingezogen fühlen sollten wir demnach in uns gehen und uns fragen, was genau wir suchen. Ist es wirklich die Verbesserung unserer Lebensumstände durch die Rückkehr zu uns selbst? Oder doch nur spiritueller Tourismus? So viel, wie man zu geben bereit ist, wird man auch zurückerhalten.
Den Weg nicht alleine gehen
Uns in herausfordernden Zeiten begleiten zu lassen kann sehr bereichernd sein. Nicht nur haben wir dadurch die Möglichkeit, uns auszutauschen, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und uns von ihnen spiegeln zu lassen, sondern geschulte Begleiter können uns auch durch die Prozesse führen, damit wir uns diesen ganz hingeben können. Darüber hinaus müssen wir uns bewusst sein, dass wir in unserem eigenen System stets «betriebsblind» sind: Wir können uns nicht von aussen und somit objektiv betrachten, sondern sind emotional involviert und sehen immer nur einen Teil des Ganzen. Eine Begleitung kann uns diese Aussensicht liefern und uns auf unsere «blinden Flecken» aufmerksam machen.
Du wünschst dir Unterstützung? Dann freue mich über deine Kontaktaufnahme.

Ich berate dich gerne!



